THE CULT OF DESTINY - The Cult Of Destiny

Tracklist:

  • So It Begins
  • The ArmageddonI Is Here
  • Summon The Council
  • Into The Armageddon
  • Coming From The North
  • Brother
  • The Cult Of Destiny
  • Stand With Me
  • Set The Demon Free
  • Welcome To The End
  • Exit Armageddon
  • I Was Made for Lovin’ You (Bonus – Kiss Cover)

Info:

27.11.2020

Label:  The Cult Of Destiny Records


Video:

Bewertung:

Autor:  Kerbinator

 

Bewertung:  7/ 10



Aus Mitgliedern von The Carubetors und Chrome Division hat sich just die norwegische Formation The Cult Of Destiny gebildet, um uns eine ordentliche Portion Old School Metal zu verabreichen. Dies geschieht nun in Form des selbstbetitelten Debut Albums, welches tatsächlich viele Verweise zu Bands wie Judas Priest, Manowar oder auch amerikanischer Herkunft a'la alte Mötley Crüe anbietet.

 

Die Jungs haben anscheinend auch ein eigenes Label am Start, denn das Album erscheint auf The Cult Of Destiny Records. Ein mit Pferdegetrappel und cineastischen Klängen aufwartendes Intro beginnt dieses Debut und man hat es bezeichnenderweise „So It Begins“ genannt. Dann geht’s auch schon los mit den eigentlichen Songs, die typische old schoolige Riffs beinhalten, die sehr oft an Judas Priest zu Zeiten von „Stained Class“ bis „British Steel“ erinnern. Die Gitarristen Chris Marchand und Mr. Damage (bescheuertes Pseudonym aber auch) machen ihre Sache gut und lassen die Nummern stimmig reinlaufen. Vieles dreht sich um das Armageddon, wie gleich zu Beginn mit „The Armageddon Is Here“.

 

Sänger Eddi Guz klingt mit seiner Reibeisenstimme ein wenig prollig mit leichtem Asi-Faktor. Wie auch bei manchen deutschen Sängern ist auch bei ihm die Akzentuierung der englischen Sprache so eine Sache. Es hat zwar Charme, wirkt aber auch ein bisschen platt. Die meist eingespeisten Chöre im Refrain wie beispielsweise bei „Coming From The North“ oder das als Lagerfeuer-Rocknummer beginnende „Brother“ ziehen Parallelen zu alten Manowar und bringen so einen Schuß Epik rein. Partielle Einflüsse aus dem 80er Jahre American Metal der Marke Mötley Crüe kann man bei „Summon The Council“ heraushören.

 

Immer um ein feines Gitarrensolo bemüht, können The Cult Of Destiny jederzeit ihr gutes Niveau aufrecht halten und zum Ende hin werden die Stücke fast schon powermetallisch. Man höre beispielsweise „Set The Demon Free“ oder den eigentlichen Albumabschluß „Exit Armageddon“.

 

Den Bonustrack in Form des Kiss Covers „I Was Made For Lovin' You“ hätten sich die Norweger allerdings sparen können. Diese fast schon punkige Art und Weise, dem Song eine rauhere Note zu verpassen, ist einfach unangebracht und klingt auch völlig uninteressant.

 

Lässt man den Bonus weg, bleibt ein gutklassiges Debut Album für Old School Heavy Rock-/metal Fans, die auf eingängige und straighte Rhythmen stehen und trotz aller musikalischen Qualitäten keine Technikdudeleien erleiden wollen. Der Gesang ist Geschmackssache, mir persönlich ist Eddi ein wenig zu aufgesetzt rauhbeinig. Einen Lemmy hat er sicherlich noch lange nicht drauf. Ansonsten eine recht runde Sache.  



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