STÄLKER - Black Majik Terror

Tracklist:

  • Of Steel And Fire
  • Black Majik Terror
  • Sentenced To Death
  • Stalker
  • Holocene's End
  • Demolition
  • The Cross
  • Iron Genocide
  • Intruder

Info:

VÖ: 30.10.2020

Label: Napalm Records

Video:


Bewertung:

Autor:  Kerbinator

Bewertung:  7,5 / 10



Sapperlott....was preschen die Neuseeländer Stälker auf ihrem zweiten Album „Black Majik Terror“ mit Speed durch die Gegend. Kompromisslos wie einst Razor zu Zeiten von „Executioners Song“ feuert das Trio die neun Song in Hochgeschwindigkeit durch die Rohre. Dabei wird sicherlich der Gesang von David King die Gemeinde spalten. Zum einen gefällt der rohe, angepisste Powergesang, zum anderen können die hysterischen, hohen Screams Zahnweh verursachen.

 

„Of Steel And Fire“ eröffnet das Album als typischer Speed Nackenbrecher, dem man Ähnlichkeiten zu den uralten Razor durchaus attestieren kann. Auch extreme Exciter dürfen genannt werden. Der Titelsong bringt dann einen Schuß Horror hinzu, mit höllischen Klängen und kurzen Samples. „Sentenced To Death“ und „Stalker“ setzen danach die Raserei fort. Auch schimmern ganz frühe Destruction mal durch. Old School Speed Metal europäischer Prägung herrscht vor, bei dem Gitarrist Chris Calavrias wie einst schon bei Razorwyre mit starken, brutalen Riffs und teils schwindelerregenden Licks und Soli glänzt.

 

Etwas langsamer beginnt „Holocene's End“. Mit über 6 Minuten mal auch eine längere Nummer, die erst im Verlauf an Tempo zulegt und mit infernalischem Gelächter, die eines King Diamond Songs würdig wären, überrascht. Nach dem Speed Groover „Demolition“ folgt erneut mit „The Cross“ ein Song mit langsamem, bedrohlichem Beginn und schleppenden Riffs. Doch auch hier wird alsbald Fahrt aufgenommen.

 

Bleiben noch die weitere High Speed Granate „Iron Genocide“ und die mit Angst-Schreien diversen Horror verbreitende Abfahrt „Intruder“ zum Schluß, bei der erneut Razor Pate gestanden haben könnten.

 

„Black Majik Terror“ ist wahrlich ein brutales und schnelles Old School Rauhbein, das sicherlich nicht jedermanns Geschmack sein dürfte, aber denjenigen, die ihren Speed Metal roh und blutig mögen, durchaus munden sollte. Grenzwertig sind die hohen Screams, keine Frage, aber hat man sich daran gewöhnt, ist's gar nicht mehr so schlimm.  



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