SOULS OF TIDE - Black Magic

Tracklist:

  • Voodoo Ritual
  • Firegirl
  • Through the Fire
  • 4Morning Star
  • Black Magic
  • Interlude
  • The Offering
  • Evening Star

Info:

VÖ:  22.05.2020

Label:  Mighty Music

Video:


Bewertung:

Autor:  Kerbinator

Bewertung:  8,5  / 10



Mit „Black Magic“ bringen die Norweger Souls Of Tide ihre zweites Album heraus. Die Bandmitglieder spielen alle auch noch in anderen Bands, von denen man am ehesten aber wohl Trollfest kennen könnte. Souls Of Tide's Musik ist tief in den 70ern verwurzelt und kann man ohne Wenn und Aber dem Classic Rock / Hard Rock zuschreiben.

Dabei integriert die Band, nicht nur durch die eingesetzte Hammond-Orgel bedingt, Einflüsse von Deep Purple, aber auch Led Zeppelin und The Doors. Hierbei machen die Norweger eine äußerst gute Figur. Denn die acht Songs von „Black Magic“ sind durch die Bank hervorragend und lassen ungeahnte Qualitäten erkennen.

 

Angefangen beim relativ hohen, aber auch angerauhten Gesang von Vegar Larsen, der ideal für diese Art von Musik scheint. Durch seine Stimme bekommen die kernigen Songs einen harmonsichen, melodischen Touch, was sich durch klasse Refrains abrundet. Wie gut aber auch die Gitarristen Ole Kristian Ostby (lead) und Anders Langberg (rhythm) funktionieren, zeigt sich nicht nur beim Instrumental-Vorspann „Interlude“, dem eine spitzenmäßige Gitarren-Elegie zugrunde liegt. Auch bei den flotten, groovigen Stücken wie dem saustarken „Firegirl“ oder „Through The Fire“ zelebriert man beste Hard Rock Riffs, die eingängig bleiben aber auch Können beweisen.

 

Wenn's dann wie bei „Morning Star“ gemäßigter, ja gar halb-balladesk zugeht, spürt man welch Gefühl Souls Of Tide ebenso in die Songs legen können. Fernab von Kitsch ist das Gehörte einfach nur toll und lässt die Rock-Seele baumeln. Bei den Songtiteln könnte man zumindest teilweise ein Konzept vermuten, denn „Black Magic“, „Firegirl“, der Opener „Voodoo Ritual“ und „The Offering“ legen ein Ausarbeiten des Themas „Schwarze Magie“ und „Voodoo-Kult“ nahe. Dennoch klingt das Album keinesfalls mystisch mysteriös oder düster, sondern durch die Band harmononisch und in feinsten Hard Rock Fasern gestrickt. Prägnant natürlich die oftmals eingestreuten Orgel-Passagen, aber auch die leichten Hintergrund-Keyboards, die den Melodie-Faktor unterstützen.

 

Souls Of Tide präsentieren mit „Black Magic“ ein völlig zeitloses Classic Hard Rock Album, daß trotz seiner 70er Schlagseite nie altbacken oder angestaubt klingt. Vielmehr ist es erfrischend zu sehen, wie toll eine aktuelle Band diesen Hard Rock Sound noch an die Oberfläche transportieren kann. Ein klasse Album !!

 



Kommentar schreiben

Kommentare: 0