FATE'S HAND - Steel, Fire and Ice


Tracklist:

  • THE QUEST SPIRIT
  • FOUNT OF ALL WATERS
  • WOVEN IN SPACE AND TIME
  • IN THE DRAUGR DEEPS
  • FIRE REIGNS ONCE MORE
  • STARFORGER
  • THE COSMIC ASH
  • STALLION OF SKY AND SEAS


Info:

VÖ: 21.12.2025

Label: Dying Victims Productions


Video:


Bewertung:

 

Autor: Kerbinator

 

Bewertung:  8 / 10



Wenn ein Album „Steel. Fire And Ice“ heißt, liegt der Verdacht nahe, das wir es entweder mit cheesigem Powermetal oder mit kriegerischem Epic Metal zu tun haben. Im Falle der Australier Fate’s Hand trifft dabei letzteres zu. Die Band ist erst 2021 aus Mitgliedern von StarGazer und Mongrels Cross hervorgegangen und brachte es bisher lediglich auf eine selbstbetitelte EP. Kritik ebenfalls bei uns hier nachzulesen. Jetzt also das erste Vollzeit-Eisen mit acht schwert-schneidenden Songs, das neben epischen Zügen auch eine größere Portion Doom vorzuweisen hat.

 

Mittlerweile hat man sogar so etwas wie Namen der einzelnen Bandmitglieder genannt. Denimal (Battle Hymns…also vermutlich Gesang), Gjoll (Iron Age Axe…also vermutlich Gitarre) und noch so ein paar Genossen lassen aber ebenfalls fast nur wieder Vermutungen zu. Egal, was zählt ist die Musik und die kann tatsächlich was. So läuten Fate’s Hand „The Quest Spirit“ ein und gerade der Gesang hat viel Doomiges in der Stimme, was ein wenig Candlemass-Feeling erzeugt. Allzu schnell gespielt ist der Song zudem nicht, so daß Freunde des langsameren, schleppenden Metals durchaus auch auf ihre Kosten kommen.

 

Neben aller Epik natürlich, die Songs wie „Woven In Space And Time“, „Starforger“ oder „Stallion Of Sky And Seas“ jederzeit begleitet. Hier und da ein bisschen Fates Warning der John Arch-Ära, galoppierende Iron Maiden (light)-Läufe wie beim Abschluß-Track oder eine rein instrumentale Weise ("In The Draugr Deep“), es läuft vieles richtig rund bei den Australiern. Handwerklich auch im oberen Regal zieht das Album viel Kurzweil nach sich, so daß trotz manch doomiger Kraft nie Langeweile aufkommen will.

 

 

Ja, es wird viel Stahl, Feuer und Eis aufbereitet in den Songs von Fate’s Hand. Es wirkt aber nie aufgesetzt oder kitschig, auch eventuell vermutete Nähen zu Manowar sind glücklichweise (?) nicht zu erkennen. Auch wenn’s doch anders aussieht, erinnert das Artwork von Paolo Girardi etwas an Bathory’s „Blood Fire Death“, musikalisch dagegen eher weniger. Bleibt also hängen, das wir es mit einem prima Debut-Album dieser skurril benamten Australier haben, das im Vergleich zur EP um einiges reifer rüberkommt. Epic- u. Doom-Metal Fans gleichermaßen dürfen gerne die Ohren spitzen und Fate’s Hand entdecken. Lohnt sich bereits beim Einstand. 



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