FARCRY - Balance

Tracklist:

  • Balance 
  • Stay Away
  • I'll Find The Way
  • I Am Your Man
  • Reaper
  • Broken Dreams
  • Long Distance Love Affair
  • Mr. Destiny
  • Chasing Rainbows
  • Redemption

Info:

VÖ: 30.04.2021

Label:  AOR Heaven


Video:

Bewertung:

Autor:  Kerbinator

 

Bewertung:  7/ 10



FarCry - das klingt ein bisschen nach Computerspiel und auch das Albumcover sieht aus wie aus einem selbigen entnommen. Aber nein, FarCry sind eine US amerikanische Melodic Rock Band, die keineswegs nach einem Zockerspiel klingen. Sie sind schon einige Jährchen aktiv (gegründet 2006) und bringen nach einigen Besetzungswechseln nun ihr drittes Album „Balance“ raus, wobei das letzte Werk der Band schon zehn Jahre zurückliegt. Neustart, könnte man also fast schon sagen.

 

Musikalisch liegen FarCry, wie gesagt, im melodischen Rock, der mich aufgrund der Stimme von Sänger Bob Malone immer ein klein wenig an The Outfield erinnert. Die Jungs rocken aber auch ganz gut durch die Gegend, wie der Opener und Titeltrack beweist. Ein stimmiges Hard Rock Riff, kombiniert mit guten Drums, bis hin zum obligatorisch melodischen Gitarrensolo bietet bereits einiges an Zutaten, die man für gutklassigen Melodic Rock braucht.

 

So richtig schnell gehen die Songs nicht ab. Es wird mehr im gediegenen Midtempo gezockt, mal im Bereich straighten Hard Rocks („Stay Away“, „Redemption“), mal mit ordentlich Groove gespielt wie bei „Broken Dreams“ oder dem vehement an The Outfield erinnernden „Long Distance Love Affair“, bei dem der äußerst coole Refrain an typischen US Rock angelehnt wird. Radiotauglich allemal, wie auch das etwas plüschige, eingängige „Mr. Destiny“.

Eine reinrassige Ballade gibt’s auf dem Album nicht. FarCry wissen dennoch, wie man die ruhigeren Klänge interpretiert, in dem man bei „Chasing Rainbows“ auch mal leichtes Orgelspiel integriert und natürlich einen eindringlichen Refrain loslässt. Auch hier könnte man kommerzielle Hintergedanken hinein dichten, allzu aufgesetzt wirkt der Song aber nicht.

 

„Balance“ ist somit ein Album, welches guten Melodic Rock bietet, einwandfrei gespielt durch kompetente Musiker. Irgendwie hat man das Gefühl, die Songs sollen niemandem weh tun, gehen auf sicheren Bahnen durch die Lautsprecher und das Risiko an experimentellen Sounds ist gleich Null. Die 10 Songs des Albums liefern keine großen Ausschläge nach oben, aber auch nicht nach unten. FarCry sind halt irgendwo eine Band unter vielen. Dennoch kann der geneigte Melodic Rock Fan natürlich nicht viel verkehrt machen.  




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