DESTRUCTO - Demonic Possession

Tracklist:

  • Succubus
  • Black Mark
  • In Service Of No One
  • Necromancy
  • Satan's Hammer
  • Lycanthro Kommando
  • Total Death
  • I, Witchfukker
  • Bloodthirst
  • Demonic Possession

Video:



Info:

VÖ:  19.11.2021

Label: Dying Victims Productions



Bewertung:

Autor: Kerbinator

 

Bewertung: 7,5 / 10



Dieses niederländische Trio ist wirklich äußerst krass unterwegs. Destructo…der Name ist Programm. Bisher mal ein Demo rausgebracht, erscheint jetzt das Debut „Demonic Possession“ und liefert ein brutales Gebräu aus heftigem Speed-/Thrash und abartigem Black Metal. Als Einflüsse werden Sacrofago, die japanischen Sabbat aber auch Hellhammer und frühe Bathory genannt. Und ja, da steckt einiges davon drin, in den Songs des knapp 40-minütigen Abrisses.

 

Die Herrschaften nennen sich Soulcrusher (vocals, bass), Necrohammer (drums) und Motörphallus (guitars, vocals). Gerade letzerer scheint ein Supporter von Lemmy und Co. gewesen zu sein, denn das ein oder andere Gitarrenriff könnte auch härteren Motörhead entsprungen sein. Der Einstieg mit „Succubus“ gelingt dann auch mit einer fast 2-minütigen Gitarrenpassage zum Einstieg, bevor die Zerstörung mit den abgundtiefen Höllenvocals von Soulcrusher beginnt. Der Auftakt zu gnadenlosen, völlig kompromisslosen Stücken, die alles niederballern, was sich ihnen in den Weg stellt.

 

Feinste Derbheiten wie „Black Mark“ (schreit hier jemand Bathory ?), „Necromancy“ und „Satan’s Hammer“ zeigen, wo selbiger hängt und fallen mit meist rasender Geschwindigkeit über einen her. Dennoch ist das kein grundlegend sinnloses Gebolze, sondern hat schon meist eine wuchtige Struktur, gerade was das Drumspiel angeht. Einzig das perverse „Total Death“ besteht wirklich nur aus purem Krach und entleert sich mir als völlig sinnfrei. Das ist aber die Ausnahme, denn auch plakative Nummern wie „I, Witchfukker“ oder das Titelstück sind trotz höllischer Brutalität immer noch gelungener Black-/Thrash.

 

„Lycanthro Kommando“ hat sogar als längster Song mit über vier Minuten leichte Tendenzen hin zum Doom-/Death, sprich…die Geschwindigkeit wurde um Nuancen gedrosselt. Nette Abwechslung auf jeden Fall. Abschließend gibt’s mit „Bloodthirst“ dann aber nochmal einen Schädelspalter für alle, die gerne ihren Blutdurst musikalisch gestillt bekommen.

 

 

Destructo gehören sicherlich zu den aktuell krassesten Bands, die das Black-/Thrash-Genre zu bieten hat. Das Album geht völlig als höllisch durch, sowohl in Tempo, Gesang als auch in der  Instrumentalarbeit. Trotzdem kann man sich „Demonic Possession“ irgendwie nicht entziehen und der Fan dieser Musikart kann hier bedenkenlos zuschlagen. 



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