BLACK KNIGHT - Tales From The Darkside (Re-Release)

Tracklist:

 

  • Story Of The Day
  • Beware Of The Blind
  • Irish Boy
  • Excavated
  • Revival
  • A Tales From The Darkside
  • Profound
  • Pay For Black Knight
  • Warrior
  • A Tale From The Darkside (Live 2007, Bonustrack)
  • Warrior (Live 2016, Bonustrack)
  • Legend (Live 2016, Bonustrack)
  • Beware Of The Blind (Live 2017, Bonustrack)
  • Rival (Live 2017, Bonustrack)
  • Primal Power (Live 2017, Bonustrack) 

Info:

 VÖ: 20.11.2020

Label: Pure Steel Records


Video:

Bewertung:

Autor:  Kerbinator

 

Bewertung:  7 / 10

 

 



Nachdem es im Juni diesen Jahres ein neues Album der Niederländer Black Knight gegeben hat, veröffentlichen Pure Steel Records nun auch eine Neu-Auflage des Debut Albums „Tales From The Darkside“. Ursprünglich erschienen im Jahr 2000. Auf diesem Album flirten Black Knight noch mehr mit dem US Metal als kürzlich mit „Road To Victory“. Klar, der Sänger ist auch ein anderer. Auf dem Debut schwang noch Pieter Bas Borger das Mikro und dessen Gesang klingt weitaus sirenenhafter, vielleicht sogar klarer und noch ein Tacken old-schooliger als der von Neu-Sänger David Marcelis (Lord Volture).

 

Die neun Songs von „Tales From The Darkside“ klingen wie eine Mischung aus dem ersten Vicious Rumors Album („Soldiers Of The Night“), Fifth Angel und Heir Apparent. Dazu eine starke Prise NWOBHM und somit europäischer Metal. Saxon und einige mehr fallen einem dabei ein. Auch die Nummern den neuen Albums werden hauptsächlich von den Power-Riffs der beiden Gitarristen Romke Boschma und Gertjan Vis getragen, vom Sound her aber nicht ganz so druckvoll wie heutzutage.

 

Einzelne Songs herauszuheben macht keinen Sinn. Echte Ausreißer nach oben oder unten gibt’s nicht. Vielleicht das auch mal etwas langsamere „Irish Boy“, den Riff-Feger „Pay For Black Knight“ und das straighte „Warrior. Auch der Quasi-Titelsong „A Tale From The Darkside“ fällt eher auf im Kontext des Albums. Der Rest ist Qualitätsware der Marke US Metal, durch den Sänger auch mit einem Schlag Fates Warning und Queensryche behaftet. In Summe aber eher den oben genannten Bands zugeordnet. Kann man sich echt gut geben das Album und der Traditionsmetaller, der seine Musik druckvoll mag, kann hier im Prinzip blind zuschlagen.

 

Da wir es mit einem Remaster zu tun haben, gibt’s natürlich noch diverse Boni. Allesamt Live Version aus den Jahren 2007 – 2017 stammend. Darunter das Gros aus diesem Debut Album. Gut in Sound und Performance ein echtes Schmankerl für die Fans. Die Zielgruppe ist angesprochen. Wem das neue Album („Road To Victory“) gefallen hat, wird hier erst einmal aufhorchen, denn es singt halt ein anderer. Musikalisch sollte aber auch „Tales From The Darkside“ überzeugen.  



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