BlACK BONE NATION - Born To Rock

Tracklist:

  • Intro
  • Born To Rock
  • Bottoms Up
  • Here I Am
  • All For Tomorrow
  • Live To Ride
  • Play My Game
  • Million Miles
  • King Of Sorrow
  • Magic Man
  • Deaf Forever

Info:

 VÖ: 26.03.2020

Label: Painted Bass Records


Video:

Bewertung:

Autor:  Kerbinator

Bewertung:  6 / 10



Schon wenn man die ersten Takte hört, denkt man sich „aha, ein weitere AC DC Klon“, der sich am Schaffen der australischen Legende versucht. Und wenn man nach einem kurzen „Intro“ auch noch den Opener „Born To Rock“ nennt, was wiederum auch der Albumtitel ist, neigt man geradezu von einem Abklatsch zu sprechen.

 

Aber ganz so verhält es sich dann doch nicht auf dem Debut Album der Band Black Bone Nation, die exotischerweise aus Südafrika stammt. 2015 gegründet, also noch recht jung, mag man natürlich verzeihen, daß man seinen Vorbildern huldigt. Die da wären...klar AC DC, Led Zeppelin, Guns'n Roses und so weiter. Die ersten Momente gehören aber ganz klar den Australiern. Flotter Hard Rock mit straighten, einfachen Refrains und Hooklines, die eines Angus Young würdig sind. Lediglich im Soli-Bereich verwendet Lead Gitarrist Brendan Forer ab und an Wah Wah Effekte, was den Sound verändert.

 

Der Gesang von Zakk Styles ist allerdings keinesfalls eines Brian Johnson oder gar Bon Scott ähnlich. Nein, die Stimmlage ist höher und klarer als bei den Genannten geartet. Dennoch eine gute Rockstimme, die durchaus zu dem gespielten Hard Rock/Classic Rock von Black Bone Nation passt. Gut zu hören beispielsweise bei „Bottoms Up“ oder der mit Desert Rock Einflüssen gespickten Nummer „Here I Am“.

 

Auch Guns'n Roses schimmern mal durch („Play My Game“) oder auch Led Zeppelin, wenn es mal ruhiger zugeht im Verlaufe des Albums („All For Tomorrow“). Auch rein Instrumentales bieten Black Bone Nation. Beispielsweise bei der flotten Piano-Weise „King Of Sorrow“ inklusive dramatisch aufspielender Gitarre.

 

Ansonsten bleibt man dem AC DC geschwängerten, mitunter bluesigen Hard Rock treu. Mal im Midtempo, mal flotter brechen die Südafrikaner nicht wirklich mal aus dem gesteckten Rahmen aus. Das ist leider wie bei „Live To Ride“ ab und an etwas zu gleichförmig und vorhersehbar. Gut gespielt ist es aber allemal.

 

Black Bone Nation huldigen ihren Einflüssen quer durch die Bank, Innovationen sucht man vergebens. Fraglich, ob man den Exotenbonus nutzen kann, um aus der Masse gleichartiger Kapellen hervorzustechen. Dafür sind die Kompositionen auch nicht zwingend genug. Für den hookline-gesteuerten Hard Rock gibt’s sicherlich einige Abnehmer, groß festhaken tun sich die Songs aber nicht.




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