AGGRESSIVE PERFECTOR - Come Creeping Fiends


Tracklist:

  • Dead Undead
  • Strange Companion
  • Fiend in You
  • Like a Beast
  • Obscene Cult
  • Denied by the Reaper
  • Harlot’s Spell
  • Return of the Axe
  • Gallows Eve


Info:

VÖ:  27.03.2026

Label: Dying Victims Productions


Video:


Bewertung:

Autor:  Kerbinator

 

Bewertung:  8/ 10



Die Briten Aggressive Perfector sind zurück mit ihrem zweiten Album „Come Creeping Fiends“. Dem zweiten nach „Havoc At The Midnight Hour“ von 2019. Die Band ist eigentlich im Black Metal verwurzelt, ganz so höllisch und diabolisch wie das Label den Bogen spannt, ist das Trio aber nicht unbedingt. Klar, Songs wie „Dead Undead“, „Fiend In You“ oder „Denied By The Reaper” sind alles andere als Schmusetracks. 

 

Sänger/Gitarrist Dan Chainsaw setzt daher auch den blackmetallischen Reiz, mit seinem aggressiven Geröhre und den allerdings oft thrashigen Shouts. Die Basis, Mr. 666 (Bass) und Intimidator (Drums), powert mit ordentlich Punch nach vorne und die Axt sägt hervorragend. Dennoch verspürt man hier und da doch Vibes traditionellen Heavy Metals und auch der ein oder anderen kurzen Melodie. Im Riff-Bereich keult Dan Chainsaw im oberen Bereich und der ein oder andere Kreator Einfluss der Frühzeit ist erkennbar.

 

Bands wie Tank, Warfare, alte Venom, Razor und neuere Kapellen wie Midnight stehen richtigerweise Pate für die Musik von Aggressive Perfector, von reinem Black Metal ist man aber doch ein gutes Stück weit entfernt. Erst recht bei Songs wie dem stoner-gereiften Brocken „Obscene Cult“ oder dem tonnenschweren, mit Doom- Verlangsamung gesegneten „Harlot’s Spell“, gleichzeitig für mich das Albumhighlight auf „Come Creeping Fiends".

„Return Of The Axe“ zerstört zum Ende hin dann aber nachhaltig aufkommende Müßigkeit und hinterlässt in bester Razor-Manier völlig verbrannte Erde. „Gallows Eve“ ist dann lediglich nur noch ein kurzes Ausklang-Intermezzo instrumentaler Art.

 

 

Aggressive Perfector schießen mit „Come Creeping Fiends” weit nach vorne in der Tradition britischen Extrem-Metals und könnten sich mit diesem dreckigen, aber eindrucksvollen Album in der Beletage des blackened Thrash-Heavy Metals festsetzen.  Machen tierisch Spaß diese Jungs !



Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Keule (Sonntag, 15 Februar 2026 13:21)

    cool, nich ganz Perfekt eher mehr
    Perfector