PROMISE DOWN - I Bleed Rock'n Roll (EP)

Tracklist:

  • Turn To Break The Seal
  • Furious Masturbator
  • Don't
  • Let It Out!
  • I Bleed Rock 'N Roll

Info:

VÖ:  15.08.2020

Label:  Independent


Video:

Bewertung:

Autor:  Kerbinator

 

Bewertung:  6 / 10



Promise Down sind ein belgisches Quartett, das sich erst 2019 zusammengefunden, aber bereits die EP „I Bleed Rock'n Roll“ am Start hat. Gespielt wird dem Titel entsprechend dreckiger Heavy Rock'n Roll mit einer ordentlichen Portion Straßenköter-Charme. Interessant hierbei ist die Stimme von Sänger William Dabaene, der durch seine „gequetschte“ Art und Weise ein wenig nach Elvis oder auch Volbeat's Michael Poulsen klingt.

 

Musikalisch ist das alles aber ein paar Stufen drunter, obwohl die fünf Songs der EP durchaus zu gefallen wissen. Das Eröffnungs-Riff vom Opener „Time To Break The Seal“ klingt wie eine Hardrock-Variante von Priest's „Freewheel Burning“, kommt im Chorus mit Gangshouts um die Ecke und verkörpert gleich die eigene Variante des rotzigen Rock'n Roll. „Furious Masturbator“ macht mit einem heavy Riff genauso weiter, auch hier zieren Gangshouts die Songgegend. Im Gitarrensolo zeigt Daniel Aertssen seine Qualitäten und macht deutlich, daß er sich bereits vorher schon mit Bands wie beispielsweise Cyanide einige Sporen verdient hat.

 

Das folgende „Don't“ beginnt mit kurzer Akustik-Gitarre, legt einen Rhythm'n Blues Moment hin, wird aber alsbald schneller und gar ein wenig punkig. Auch hier wird trotz Punk'n Roll die elvis-affine Gesangsnähe deutlich. Mit „Let It Out“ folgt ein reinrassiger, flotter Rocker der straight durch die Landschaft groovt und ebenfalls ein gutes Gitarrensolo loslässt. Bleibt zum Abschluß noch der Titelsong „I Bleed Rock'n Roll“, der mit amtlichem Heavy Rock aufwartet und straight und deftig mit schmissigen Rhythmen Streed Credibility en masse einsammelt.

 

Ok, Promise Down sind jetzt keine Innovation im Street Rock'n Roll meets Heavy Rock. Aber für eine EP haben die Belgier ein paar echt annehmbare Songs zusammengetragen, die irgendwie ihren Reiz im unorthodoxen Gesang von William Dabaene besitzen. Musikalisch sind die Jungs gut dabei, ohne außergewöhnlich zu glänzen. Songdienlich passend könnte man sagen. Kann man sie sich zur biergetränkten Straßenparty bedenkenlos auflegen, diese erste EP von Promise Down.  




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