NIGHTSHADOW - Strike Them Dead

Tracklist:

  • Legend 
  • Witch Queen 
  • Ripper
  • Love & Vengeance
  • Children of the Night 
  • False Truths 
  • Strike Them Dead 
  • Blood Penance 
  • Storm Bringer 
  • Mistress of the Pit 

Info:

VÖ:  07.05.2021

Label:  Eigenrelease


Video:

Bewertung:

 

Autor: Kerbinator

 

Bewertung:  7,5 / 10



Neues Futter für die Fans des traditionellen (Speed)Heavy Metals kommt aus den Staaten, hört auf den Namen Nightshadow und „Strike Them Dead“ ist deren Debut Album, obwohl bereits 2012 gegründet. Ein paar interessante Touren hat man bereits hinter sich, beispielsweise mit Hammerfall und Adrenaline Mob, so daß man nicht unbedingt von einer ganz frischen Band sprechen kann.

 

Frisch klingt die Musik des San Diego Fünfers aber allemal, zwar nicht unbedingt neu in der Art und Weise, aber kompetent gezockt. Fronter Brian Dell liefert dazu den meist recht hohen Shoutgesang, in der Tradition gleichgearteter Bands. Los geht’s mit amtlichen Twin Gitarren Riffs der beiden Axemen Nick Harrington und Danny Fang, schnell gespielt in Anlehnung an Priest oder Maiden und mit gutem Solo beim Opener „Legend“. Heavier mit Clean-Gesang und dann zum Speedmetal-Kracher werdend, folgt das mit Frickel-Solo ausgestattete „Witch Queen“.

 

Das geht mit „Ripper“ so ähnlich weiter, wobei hier viel mehr Screams von Brian Dell auftauchen. Bis mit „Love & Vengeance“ eine über 7-minütige Power-Ballade das Tempo drosselt. Elegische Gitarrenklänge und warmherziger Gesang lassen die Nummer ganz ruhig starten, bevor man an Power gewinnt und im Verlauf gar rasend schnell wird. Shouts und ein vorzügliches Saiten-Duell kicken einen wieder in die gewohnten Bahnen. Ein volles Brett feuert danach „Children Of The Night“ in die Menge. Wirbelige Riffs, wuchtige Drums (Sean Woodman) und ein wahrhaft gewaltiger Sound steuern diese Speed-Abfahrt.

 

Etwas ruhiger wird’s dann wieder zu Beginn von „False Truths“, einem ebenfall weit über 7-minütigen Stück. Schöne Melodien leiten über zu Maiden Vibes im Gitarrenspiel. Traditionsmetall, zum Ende hin mit mehrstimmigen Gangshouts. Viel ändert sich im Rest des Albums nicht mehr.

 

Speed Metal mit melodischem Refrain („Strike Them Dead“), Power Metal im Hammerfall Stil („Storm Bringer“), Assozisationen zu Accept durch rauhen Gesang und flotte Riffs („Blood Penance“), sowie das breaklastige mit erneuten Maiden Anleihen ausgestattete „Mistress of the Pit“, bei dem Basser Chris Bader eine längere Passage eingeräumt bekommt, sprechen weiterhin die Sprache, welche die Amis musikalisch sprechen wollen. Speediger Heavy Metal in seiner traditionellsten Art.

 

Nicht schlecht was die Nachtschattengewächse da mit „Strike Them Dead“ auf die Beine gestellt haben. Sollte man sich als Fan der in diesen Zeilen angesprochenen Bands durchaus mal anhören. Neu ist da natürlich nichts, aber besser gutklassig den alten Spirit gepflegt, als nicht nachvollziehbares, neues Zeug verzapft. Kuttenträger, Nightshadow sind für euch gedacht.  



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