IRON JAWS - Declaration Of War

Tracklist:

  • Satan's Bride
  • Speed Metal Commando
  • The Brawl
  • The Hell Of Boiling Metal (Big Trouble In Chinatown)
  • Declaration Of War
  • Ton Of Bricks
  • Evil Bringer
  • Idiots' Prophet
  • Grandier's Damnation
  • B.M.W. (Black Metal Wheels)
  • Back On The Hunt
  • Horns Up For Metal 

Info:

VÖ:  28.05.2021

Label:  Pure Steel Records


Video:

Bewertung:

Autor:  Kerbinator

 

Bewertung:  6 / 10



Im Metalbereich gibt’s ja viele, viele Eisernen. Dazu zählen auch seit bisher zwei Alben die Italiener Iron Jaws aus Piemont. Es hat nun sieben Jahre gedauert, ein neues drittes Album aufzunehmen. Dieses nennt sich „Declaration Of War“ und beinhaltet wieder schnellen Speed-/Thrash Metal in Form von 12 Songs. Exciter und Overkill werden als Vergleiche genannt und in eine ähnliche Kerbe schlagen die Jungs auch.

 

Die Tracks variieren über die Albumlänge von knapp über 45 Minuten nur in Nuancen. Meist geht die Luzie straight nach vorne ab, ohen viel Firlefanz, aber auch ohne viel technische Finesse. Sänger Andrea Finotti schreit und kreischt sich einen, während die beiden Gitarristen Roberto Quaglia und Alberto Accomasso ihre schnellen Akkorde schnörkellos zelebrieren. „Satan's Bride“ legt dabei gleich die Duftmarke, was einem bei diesem Album so erwartet. Das „Speed Metal Commando“ ist Progamm und „The Brawl“ haut ebenfalls derbe ins Mett.

 

Wenn mal das Tempo kurz rausgenommen wird, dann klingts sofort ein wenig doomig, wie beim zynischen Saitenhieb auf religiöse Fanatiker, „Idiots' Prophet“. Doch das sind wirklich nur ganz kurze Momente, denn sofort wird wieder Fahrt aufgenommen. „B.M.W. (Black Metal Wheels)“ hat nichts mit schwarzmetallischen Einflüssen zu tun. Auch hier geht der Song im Speed-/Thrash Bereich über die Ladentheke.

 

Urplötzlich ertönen da doch bekannte Klänge. Und ja, Iron Jaws haben tatsächlich mit „Ton Of Bricks“ eine Coverversion der US Metal Legende Metal Church am Start. Cool, es gibt definitiv eine schlechtere Songauswahl  und dieser passt irgendwie zu den Italienern, war das Original ja auch eher speedig, um nicht zu sagen thrashig. Was aber der Abschlußsong „Horns Up For Metal“ soll, erschließt sich mir nicht. Irgendwie hat man wohl eine Mitsing-Nummer gebraucht, die an Plakativität kaum zu überbieten ist. Das wiederum passt so gar nicht zu Iron Jaws und darauf hätte man gut und gern verzichten können.

 

Dennoch ist „Declaration Of War“ ein recht gutes, wenn auch nicht sonderbar abwechslungsreiches Album geworden, daß der angesprochenen Zielgruppe sicherlich ein ab und zu anerkennendes Nicken abverlangt. Es gibt spannendere Bands in diesem Genre, freilich. Aber für eine speedige Trash-Abfahrt zwischendurch eignen sich Iron Jaws dennoch ganz gut.  



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