BLOODBOUND - Creatures Of The Dark Realm

Tracklist:

  • The Creatures Preludium
  • Creatures Of The Dark Realm
  • When Fate Is Calling
  • Ever Burning Flame
  • Eyes Come Alive
  • Death Will Lead The Way
  • Gathering Of Souls
  • Kill Or Be Killed
  • The Gargoyles Gate
  • March Into War
  • Face Of Evil
  • The Wicked And The Weak

Info:

VÖ: 22.05.2021

Label: AFM Records


Video:

Bewertung:

Autor: Rainer Kerber

 

Bewertung: 8 / 10



2005 veröffentlichten Bloodbound ihr Debüt-Album “Nosferatu”. Die Vorbilder wie Iron Maiden, Helloween oder Judas Priest waren deutlich herauszuhören. “Creatures Of The Dark Realm” ist nun das neunte Studio-Album. Inzwischen haben die Schweden ihren eigenen Stil gefunden. Auch die die Zeiten des Low Budget sind vorbei. Das Kreativ-Trio Fredrik Bergh, Tomas Olsson und Patrik Selleby haben in den vergangenen zwei Jahren intensiv gearbeitet und zwölf neue Songs kreiert.

 

"BLOODBOUND hatten ein einfaches Ziel, bevor sie die Arbeit an „Creatures Of The Dark Realm“ begannen: es sollte besser werden, als das Album davor. Es ging darum mehr Hooks und stärkere Melodien zu erschaffen, das Ergebnis spricht für sich selbst."

 

Wollen doch mal reinhören, ob das auch gelungen ist.

 

Ein kurzes Intro ist schon fast Standard in diesem Genre. Die Schweden habe sich hier für akustische Gitarren entschieden. Die dreiunddreißig Sekunden tun nicht weh. Ich würde aber auch nichts vermissen, wenn diese nicht auf dem Album gelandet wären. Aber dann legen die Jungs mit “Creatures Of The Dark Realm” so richtig los. Vor purer Kraft strotzend kommt der Titelsong daher. Und Patrik Selleby beweist einmal mehr, dass er zu den besten Sängern gehört. Die Gitarren dominieren, aber auch die Keyboards sind zu hören und klingen sehr songdienlich. Fredrik Bergh macht hier einen guten Job. Und den Refrain kann man auch sehr schnell mitsingen, ideal für Live-Auftritte. “When Fate Is Calling” schlägt dann in dieselbe Kerbe.

 

Die beiden Olssons an den Gitarren werfen sich gegenseitig die Bälle zu. Im Sport würde man sagen, das ist blindes Verstehen. Schlagzeuger Daniel Sjögren leistet hier eine tolle Rhythmusarbeit. Und so geht es munter weiter. Zunächst hymnisch (“Ever Burning Flame”) mit einer kräftigen Basslinie (Anders Broman). Noch schneller wird es dann bei “Eyes Come Alive”. Der Sänger klingt hier teilweise wesentlich rauer. Auch bei “Death Will Lead The Way” zeigt er eindrucksvoll den Nuancen-Reichtum seiner Stimme. Mit sabatonischer Attitüde folgen dann “Gathering Of Souls” und “Kill Or Be Killed”. Nach der Hochgeschwindigkeits-Metal-Granate “The Gargoyles Gate” folgt dann eine tiefe Verbeugung vor ihren schwedischen Landsleuten. “March Into War” könnte aus einer Zeit stammen, als Sabaton noch Anheizer für Stratovarius und Hammerfall waren. (2009, wenn ich mich recht erinnere). Mit den beiden hymnischen Songs “Face Of Evil” und “The Wicked And The Weak” klingt das Album aus.

 

Auf “Creatures Of The Dark Realm” feuern die Schweden Hit auf Hit ab. Fans der hier schon genannten Bands sollten voll auf ihre Kosten kommen. Sicher, dem Metal ist viel Pop/Rock beigemischt. Aber die Mischung stimmt. Das Album ist wohl das bisher beste in der Bandgeschichte. Und übertrumpft den Vorgänger „Rise Of The Dragon Empire“ um Längen. Eine sehr gute Basis für künftige Live-Auftritte.


Original Review bei KEEP ON ROCKING MAGAZIN



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