TIME RIFT - Eternal Rock

Tracklist:

  • Eternal Rock
  • Fight For Your Love
  • Hooks In You
  • Magic Bullet
  • Better Than Life
  • Starcrossed
  • Fire In Her Eyes
  • Another Name

Info:

VÖ:  13.11.2020

Label:  Dying Victims Productions


Video:

Bewertung:

Autor: Kerbinator

Bewertung:  7 / 10



Wir nehmen mal ein Zeitportal und reisen ins Jahr 1974. Denn dort sehen die Amis Time Rift ihren Ursprung, um mit dem Musikmachen zu beginnen. Tatsächlich spielen die Jungs aus Portland/Oregon aber ein Mischung aus Vintage Hard Rock der 70er Jahre und Metal der NWOBHM. Zeitlose Rockmusik also, wie der Albumtitel des Debuts „Eternal Rock“ so schön verheißt.

 

Das Trio sieht dann auch so aus, als wären sie den End 70ern entsprungen, mit schwarzen Lederklamotten, Vintage-Schnurrbart etc. Mit dem Titelsong startend landet man gleich ein gelungenes Hard Rock Riff durch Gitarrist Justin Kaye. Sänger Levi Campbell singt recht hoch und klar, wechselt aber ab und an die Stimmlage. Mehrstimmiger Refrain, fertig ist ein old schooliger Hard Rocker, den man in die frühen 80er verorten könnte.

 

In dieser Art und Weise geht’s erst einmal weiter mit „Fight For Your Love“ und dem 70er Stampfer „Hooks In You“, bei dem Levi amtliche High Pitched Screams loslässt und Justin Kaye sehr brauchbar soliert. Fur den passenden Schlagrhythmus sorgt Terrica Jennings, jawoll eine Drummerin.

 

Die angekündigten NWOBHM Spuren scheinen am besten bei „Magic Bullet“ durch, während man den mit fettem Riff gesegneten „Better Than Life“ mit seinem coolen Refrain auch eine gewisse Motörhead-Nähe attestieren kann. Ein echte Überraschung für mich stellt „Starcrossed“ dar, welches tatsächlich wie eine härtere Version von Status Quo klingt, da hat sich Justin wohl Einiges von Rick Parfitt (R.I.P.) abgeschaut.

 

Bleibt noch die straighte Rocknummer mit leichten AC DC Vibes „Fire In Her Eyes“ und das legere mit Echo-Vocals unterlegte „Another Name“, welches mit Drum-Wirbel beginnt und mit auffällig lässigem Zwischenpart glänzt. Acht Songs also insgesamt, die viel 70er Jahre Luft atmen, aber eben nicht nur. Time Rift sind wie eine kleine Reise durch die 70er und 80er Jahre, verbleiben aber meist im Hard Rock Bereich, der Metal-Anteil ist auf „Eternal Rock“ eher gering. Auf jeden Fall ist die Band interessant und für Leute die es gerne old-schoolig mögen eine Hörprobe wert.  



Kommentar schreiben

Kommentare: 0