SARAJEVO - Out Of Darkness Cometh Light


Tracklist:

  • Already Dead
  • Frozen
  • Lonely
  • Fade Away
  • Can You Hear Me Through The Dark
  • Black Sheep Of The Family
  • Lost In Forever Tonight
  • Crown Of Thorns
  • Love In The Dangerzone
  • Eternal Flame
  • A Question Of Honour
  • Can You Hear Me Through the Dark (Piano Version)


Info:

 

VÖ: 30.11.2024

Label:  Spitfire Wolf Records


Video:


Bewertung:

Autor:  Kerbinator

 

Bewertung:  7,5 / 10



Sachen gibt’s. Da spricht mich ein gewisser Wolf Lacey auf eine Band namens Sarajevo an und ich denk mir….nie gehört. Dabei gibt’s die Formation aus den UK wohl schon seit den 80er/90er Jahren. Viel verrät das Netz nicht über die Band. Aber da es ein neues Album gibt, „Out Of Darkness Cometh Light“, kann man ja ruhig mal reinhören, was die Jungs denn da so musizieren. Anscheinend gab es schon 1993 mal ein Album, dies hat aber kaum einer auf dem Schirm. Konzentrieren wir uns nun also daher auf Sarajevo anno 2025. Das neue Werk erschien allerdings bereits im November 2024, darf aber natürlich trotzdem auch jetzt noch besprochen werden.

 

Sarajave spielen feinen Hard-/Heavy Rock der melodischen Klasse, mit viel Orgel und Keyboardbegleitung, meist mehrstimmigem Grundgesang und qualitätsorientierten Musikern. Viel hat man sich von den einschlägigen Bands wie Deep Purple, Rainbow etc. abgeschaut, setzt aber noch mehr auf Eingängigkeit. Vergisst dabei aber nie ordentlich abzurocken. Irgendwie fallen mir die deutschen Domain (oder ehemals Kingdom) in deren Frühphase ein. Zunächst beginnt das Album sehr flott und impulsiv mit „Already Dead“, der durch seinen Orgel-Input ein wenig an schnellere Stücke von Uriah Heep erinnert. Sänger Wolf Lacey interpretiert mit recht hoher, angerauhter Stimme, angenehm und passend. Auch „Frozen“ lässt sich dynamisch an, schiebt sich refrain-mäßig aber schon eher in Richtung Melodic Metal.

 

Der Sound klingt manchmal doch tatsächlich mehr nach 70er/80er-Stil, manches kratzig und etwas verwaschen. Das verleiht den Stücken aber so einen gewissen Underground-Charme, für Hochlganz-Sound-Fans ist diese Musik nichts. Mit „Lonely“ holen Sarajevo danach eine Cover-Version des Crimson Glory-Klassikers raus. Interessant gespielt, aber natürlich bei weitem kein Vergleich zum Original. Da erfreuen doch schon eher Songs wie „Can You Hear Me Thorugh The Dark“, das balladeske „Lost In Forever Tonight“, sowie die Abgehnummern „Crown Of Thorns“, „Black Sheep Of The Family“ und „Eternal Flame“.

 

 

Abschließend setzt man mit einer Piano-Version von „Can You Hear Me Through The Dark“ noch einen finalen Punkt, den man vielleicht ebenfalls nicht unbedingt gebraucht hätte. Denn die restlichen, eigenen Songs von Sarajevo werden jedem Old-School Hardrocker schmecken, auch wenn’s etwas altbacken aufgetischt wird. Solch ein Album ist das, was man zeitlos nennt, die Qualität stimmt auch, vielleicht bringen sich Wolf Lacey und seine Jungs damit ja nun ein wenig höher in Stellung. Eine Chance geben sollte man dieser Truppe auf jeden Fall. Untergrund pur. 



Inhalte von Powr.io werden aufgrund deiner aktuellen Cookie-Einstellungen nicht angezeigt. Klicke auf die Cookie-Richtlinie (Funktionell und Marketing), um den Cookie-Richtlinien von Powr.io zuzustimmen und den Inhalt anzusehen. Mehr dazu erfährst du in der Powr.io-Datenschutzerklärung.