RAVEN - Metal City

Tracklist:

  • The Power
  • Top of the Mountain
  • Human Race
  • Metal City
  • Battlescarred
  • Cybertron
  • Motorheadin’
  • Not So Easy
  • Break
  • When Worlds Collide

Info:

VÖ:  18.09.2020

Label:  Steamhammer / SPV


Video:

Bewertung:

Autor:   Kerbinator

Bewertung:  8,5 / 10



Die britische NWOBHM Legende Raven veröffentlicht nach wie vor so alle 5-6 Jahre ein neues Album. Das reicht, um die Band am Leben zu erhalten und zwischendurch tourt man fleißig durch die Lande. Fünf Jahre sind nun auch wieder seit „ExtermiNation“, dem letzten Album, vergangen und mit dem plakativen Titel „Metal City“ gibt’s endlich neues Speed-Metal Futter für die Fans der Veteranen.

 

Und was soll man sagen…Raven sind bissig und frisch wie eh und je. Krankheitsbedingt fehlt immer noch Drummer Joe Hasselvander. Dafür sitzt Mike Heller hinter den Kesseln. Ansonsten ziehen natürlich die Gallagher Brüder die Strippen und glänzen ein ums andere Mal mit wahnwitzigen Gitarrenriffs von Mark bzw. typischen crazy Vocals von John. Da ich beim letzten Album den Gesang stellenweise mit Accept verglichen hatte, da allgemein rauher als früher, hatte mir das ein paar Belehrungen von John Gallagher eingebracht. Diesmal ist passenderweise wieder alles „beim Alten“ und der gute John haut spitze Screams raus, daß man sich beinahe an „Wiped Out“ und „All For One“ Zeiten erinnert fühlt.

 

Hauptsächlich finden sich auf „Metal City“ rasante Speed-Abfahrten wieder wie beispielsweise der Titelsong, das unwiederstehliche „Break“ oder das heftige „Battlescarred“. Mit „Top Of The Mountain“ liefern Raven mal wieder einen amtlichen Smasher-Hit ab, der sich durchaus in die Riege der alten Klassiker einreihen könnte.

 

Prinzipiell bleiben Raven permanent auf dem Gas, lediglich beim über 6-minütigen Abschluß-Song „When Worlds Collide“ wird die Bremse reingehauen und ein Raven-typischer NWOBHM-Epiker der Marke „Tyrant Of The Airways“ präsentiert. Ganz starke Leistung und herrliche Deja Vu Erinnerungen an früher sind auf „Metal City“ durchgehend an der Tagesordnung. Etwas moderner und futuristischer geht’s lediglich bei „Cybertron“ zu, was den Gesamteindruck aber keinesfalls schmälert.

 

Die Gallaghers (und Heller) sind back mit einem sehr starken Album, daß zwar einen ziemlich primitiven, aber umso aussagekräftigeren Titel trägt und mit typischer Raven Klasse aufwartet. Bockstarke Songs, die völlig zeitlos aus den Boxen schallen und sich wirklich teilweise mit den Klassikern der 80er Jahre messen können. Super Jungs !! 




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Kommentare: 1
  • #1

    Crow (Mittwoch, 23 September 2020)

    Lecker Gallagher.
    Metal City rockt