EMERALD SUN - Kingdom Of Gods

Tracklist:

  • Book Of Genesis
  • Heroes On The Rise
  • Hellbound
  • Legions Of Doom
  • Gaia (The End Of Innocence)
  • Kingdom Of Gods
  • Raise Hell
  • The Hunter
  • We Will Die On Our Feet
  • Where Warriors Belong

Video:



Info:

VÖ:  28.01.2022

Label:  El Puerto Records



Bewertung:

Autor:  Kerbinator

 

Bewertung:  7 / 10



Die Griechen Emerald Sun sind bislang eine typische Powermetal-Band aus der zweiten Reihe. Musikalisch einwandfrei, Songs die keinem wehtun und immer wieder mit neuen Alben am Start, hat es bisher nicht zum Durchbruch gereicht. Fünf Alben hat die 1998 gegründete band aus Thessaloniki zustande gebracht, mit „Kingdom Of Gods“ geht’s jetzt also in die sechste Runde. Line Up Wechsel hat’s in der Vergangenheit natürlich auch einige gegeben. Wie lange die einzelnen Musiker aktuell bei Emerald Sun spielen, weiß ich allerdings nicht.

 

Das epische Fantasy Artwork und auch gleich der erste Song „Book Of Genesis“ verheißen, was in den insgesamt 10 Songs auf uns zukommen wird. Power Metal mit viel Chorgesang und Pathos, der mitunter auch mal an leichtere Manowar oder Majesty erinnern will. So auch beim Opener, mit flotten Rhythmen und gutem Gitarrensolo (Teo Savage und Pavlos Georgiadis). Der Gesang von Stelios Tsakridis fällt bei dieser Nummer ein wenig „piepsig“ aus, was sich im Verlauf des Albums allerdings bessert.

 

Melodic Power Metal mit schnellen Riffs und Drums und erneut Chören im Refrain bietet das folgende „Heroes On The Rise“. Man streut ein Break ein und lässt langsamere Gitarren und balladesken Gesang erklingen. Mehr Groove und auch heavier geht’s bei „Hellbound“ zur Sache. Hat mit Warlock nix zu tun. Hier zeigt sich die rauhere Seite von Stelios Tsakiridis, was dem Track merklich gut tut. Persönlich gefallen mir Emerald Sun am besten, wenn sie wie bei „Gaia (The End Of Innocence)“ und „We Will Die On Our Feet“ im Fahrwasser der US amerikanischen Powermetaller Zandelle unterwegs sind. Griffige Riffs und ein Gesang, der durchaus an Zandelle’s George Tsalikis einnert, lassen die epischen Momente ansteigen, die Chöre kommen auch nicht ganz so aufgesetzt rüber.

 

Der Rest des Albums spielt sich durch die weite Welt des melodischen Power Metals, ohne großartig durch die Songs aufhorchen zu lassen. Gutklassig halt, zur Oberklasse fehlen da doch ein paar Körner. Vom flotten Melodic Rocker mit Keyboard-Versatz bei „The Hunter“, über sakrale und dunkle, epische Momente bei „Kingdom Of Gods“ bis hin zu Wind und Akustikgitarre mit folkiger, flötenhafter Schlagseite beim Abschlußsong „Where Warriors Belong“…..sie sind recht vielseitig dabei, die Griechen von Emerald Sun. Alles andere als belanglos, aber es fehlt ein bisschen so der letzte Kick, der aus einem guten Album ein hervorragendes macht.

 

 

„Kingdom Of Gods“ kann man durchaus Freunden episch angehauchten Powermetals empfehlen, die auf Chöre, Pathos und einen hohen Melodiegrad stehen. Ein Meisterwerk erwarten den Hörer zwar nicht, dennoch sind Emerald Sun gut genug, zumindest in der zweiten Liga dieser Szene weiter vorne mitzuspielen. 



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