DESERTED FEAR - Kingdom Of Worms

Tracklist:

  • Intro
  • Forging Delusion
  • Kingdom of Worms
  • Call Me Your God
  • Wrath on Your Wound
  • Torn by Hatred
  • The Agony
  • With Might and Main
  • Shattering the Soil
  • Mortal Reign
  • Last of a Fading Kind

Video:



Info:

VÖ:  24.10.2014

Label: FDA Rekotz



Bewertung:

Autor: Chris

 

Bewertung: 9 / 10



Die Thüringer Deserted Fear sollen also die neuen Stars am deutschen Deathmetal-Himmel oder besser gesagt in der deutschen Todesmetall-Hölle sein. Das wird zumindest behauptet. Ich für meinen Teil, hatte auf jeden Fall schon beim Anblick des fetten Covers direkt Bock auf die Scheibe.  

 

Die Band ist schon seit 2008 unterwegs und mit 'Kingdom of Worms' liegt hier bereits das zweite Full-Length-Album vor. Eingeleitet von einem kurzen Intro folgt dann auch schon der erste Song 'Forging Delusions'. Mir fällt gleich auf, dass hier irgendwie ein Spagat zwischen klassischem und modernem Deathmetal, nicht nur gewagt sondern auch gekonnt umgesetzt wird. Da wurde in den Eisensound Studios ein echt guter Job gemacht.  

 

Beim Titeltrack und auch bei dem mit fettem Groove startenden 'Wrath on your Wound' wird immer schön zwischen epischeren Parts und sattem Geboller gewechselt. Bei 'The Agony' dreh ich aber dann zum ersten Mal komplett durch, geiler Scheiss. Immer der Wechsel zwischen Raserei und einem dermaßen geilem Groove dass ich hier aufpassen muss, mein Wohnzimmer nicht zu verwüsten.  

 

Der Gesang ist bei Deserted Fear echt abgefahren, als hätte man Behemoths Nergal mit Martin van Drunen gekreuzt, man hört den Jungs ihre deutsche Herkunft null an. Das ist auf jeden Fall Deathmetal wie ich ihn mag. 'With Might and Main' lässt mich irgendwie an Obituary denken und bei 'Shattering the Soil' ist plötzlich wieder Behemoth präsent, zwar nicht ganz so technisch, aber mindestens genauso brutal und nicht so strange abgemischt wie so manche Scheibe der Polen.

 

Also wenn das hier in der Qualität live gebracht wird, und dass nur von drei Mann, dann Hut ab. Spätestens bei 'Mortal Reign' weiß ich auch wieder was ich da noch so raushöre und zwar Hatesphere zu den guten alten Bredahlzeiten.  

 

Einziger negativer Kritikpunkt ist, wenn überhaupt, dass sich hier und da etwas zu oft in weniger interessanten Midtempoparts ausgeruht wird. Aber das ist dann schon wirklich Jammern auf sehr hohem Niveau, denn das wird so gut wie immer durch darauf folgende Nackenbrecherparts wett gemacht. Es gibt Platten, da fällt es einem schwer, nochmal auf Play zu drücken, um den Songs eine faire Chance zu geben sich zu entwickeln. Hier konnte ich es kaum abwarten den nächsten Durchlauf zu starten. Zum Leidwesen meines Nachbarn.  

 

Anspieltipps 'Wrath on your Wound' (absoluter Überhit) und 'The Agony' (voll auf's Maul).



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