AMARANTHE - Manifest

Tracklist:

  • Fearless
  • Make It Better
  • Scream My Name
  • Viral
  • Adrenaline
  • Strong (feat. Noora Louhimo)
  • The Game
  • Crystalline
  • Archangel
  • BOOM!
  • Wake Up And Die
  • Do Or Die

Info:

VÖ:  02.10.2020

Label:  Nuclear Blast


Video:

Bewertung:

Autor:  Angel

 

Bewertung:  9 / 10



Amaranthe ist eine Band aus Schweden, die nunmehr seit 2008 am Start ist. Sie waren Support für Hammerfall und füllen seitdem selbst Hallen und spielten auch schon auf Wacken. Aus den skandinavischen Landen kommen immer wieder klasse Bands und Amaranthe gehört eindeutig dazu. Hier sind drei Sänger am Start, was im Grunde ungewöhnlich ist, aber hier perfekt zusammen passt. Ein Mix aus Heavy Metal, Melodien, Beats und tollem Gesang. Wer ein typisch schwedisches Heavy Metal Album erwartet, sollte aufhören zu lesen und sich anderer Mucke widmen.

 

Mit den Opener „Fearless“ geht es schon mal gut los, im ersten Moment denkt man die Anlage gibt den Geist auf da es sehr leise ist und dann geht es mit Speed weiter Der Gesang ist überzeugend umgesetzt, Elizas melodische Stimme wird dann mit gutturalem Gesang unterbrochen und es folgt eine melodische Männerstimme. Es macht einfach Spaß zuzuhören. Bei „Make it Better“ kommt ein Mid Tempo Sound daher, den man durchaus als radiotauglich einstufen kann. Was dem Ganzen keinerlei Abbruch tut.

 

Mit „Scream my Name“ kommt dann ein Song, der für eine schwedische Rockband fast üblich ist. Starker Song mit schnellen Riffs und durch die drei Sänger gesanglich klasse umgesetzt. Einer meiner Lieblingssongs ist „Viral“, der einfach, trotz seiner Düsternis gute Laune macht und zum Mitsingen animiert. Mit „Strong“ kommt ein Duett der Frauen auf uns zu. Hier singt Noora Louhimo von Battle Beast zusammen mit Eliza. Ein absoluter Ohrwurm, worauf ich eigentlich erst auf die Band aufmerksam wurde. Temporeich und kraftvoll, einfach genial.

 

Und eine Ballade darf natürlich auch nicht fehlen, was mit „Crystalline“ mehr als gelungen ist. Wenn jemand Balladen singen kann, dann sind es Rockbands. Auch kommt hier die klare Stimme des Sängers gut zur Geltung. Und der letzte Song „Do or Die“ ist ein straigter Song mit melodischem Gesang und natürlich wie bei allen Songs mit gutturalen Stimmen unterlegt. Ein mehr als gelungener Abschluss.

 

Mir hat dieses Album sehr gut gefallen, der Sound ist im ersten Moment ein wenig ungewöhnlich. Es ist mit so vielen Stilrichtungen vermischt. Hier ist Heavy Metal, Rock, Beat und auch Disco ( ja selbst das) vertreten . Allerdings so hervorragend miteinander vermischt, das diese Album einfach nur Spaß macht.

Wenn ich genervt von der Arbeit komme höre ich es mir an und bekomme gute Laune, was will man mehr von einem Album. Wer die Band liebt ist hier mehr als gut aufgehoben, alle anderen werden es wventuell als zu verspielt und leicht finden.


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