RIVETSKULL - Trail Of Souls

Tracklist:

  • Forever
  • Another Way To Heaven
  • Trail Of Souls
  • Gates Of Babylon (Dio Cover)
  • It’s Not Enough
  • Mystified
  • Narcissus
  • Crash And Burn

Info:

VÖ: 07.02.2020

Label: Eigenvertrieb

VIDEO:

Bewertung:

Autor:  Rainer Kerber

Bewertung:  8 / 10



Mag jemand Hardrock / Heavy Metal der 70er und 80er Jahre? Also ich schnipse bei dieser Frage ganz aufgeregt mit den Fingern. Und die vier Mitglieder von RivetSkull machen das ganz sicherlich auch. Und wenn dann noch Bands wie Deep Purple, Black Sabbath oder Dio als Einflüsse genannt werden, klingt das Ganze nach einer spannenden Sache. RivetSkull wurden bereits 2014 gegründet. Die Mitglieder stammen aus Seaatle und Washington (Quelle: Encyclopaedia Metallum). Aber selbst bis zur ersten Single “Another Way to Heaven” haben sich die Jungs vier Jahre Zeit gelassen. Kurz hintereinander wurden dann zwei weitere Singles veröffentlicht. Und im Februar 2020 folgte das selbst produzierte Debüt-Album “Trail of Souls”.

 

“Forever” klingt nach frühen Deep Purple. Das sind aber RivetSkull. Das merkt man am Gesang. Chad McMurray klingt anders. Aber der Gesang ist sehr gut, liegt irgendwie zwischen Ian Gillan und Ronny James Dio. Kraftvoller Hardrock im Stile der 80er Jahre. “Another Way To Heaven” ist eine großartige Power-Ballade. Auch hier sind deutlich die Vorbilder Deep Purple oder auch Dio herauszuhören. Der Titelsong “Trail Of Souls” mit seinen tiefer gestimmten Gitarren könnte auch von Black Sabbath  in der Dio Ära bzw. von Rainbow stammen.

 

Und da wir gerade von dem kleinen großen Sänger sprechen. Darf man eigentlich ein Song dieser Kultfigur des Heavy Metal covern? Aber natürlich, wenn man solch einen begnadeten Sänger in seinen Reihen. Und dass das hervorragend funktioniert zeigt  “Gates Of Babylon” (vom Rainbow Album „Long Live Rock ’n’ Roll“). “It’s Not Enough” startet mit einer druckvollen Basslinie. Der Gesang wird später durch Riffs unterlegt. Allerdings wird die Qualität der ersten vier Songs nicht mehr ganz erreicht. Und auch danach passiert nichts aufregend neues mehr. Sicherlich, jeder Song für sich ist gut bis sehr gut (“Mystified”, “Narcissus”), aber irgendwie scheint die Luft etwas raus zu sein. Erst beim Rausschmeißer “Crash And Burn” zeigt der Qualitätskurve wieder leicht nach oben.

 

Bei “Trail of Souls” nehmen uns RivetSkull mit auf eine Zeitreise in die Ära des klassischen Hard-Rock. Und das ist dem Quartett auch über weite Strecken gut gelungen. Gab es bei Vinyl-Alben früher auch A- und B-Seiten (wie bei Singles)? Zumindest scheint dies hier der Fall zu sein. Die etwas schwächere zweite Hälfte verhindert leider eine noch bessere Bewertung. Auf den Nachfolger von “Trail of Souls” darf man aber auf jeden Fall gespannt sein.




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