LORDS OF BLACK - Alchemy Of Souls (Part 1)

Tracklist:

  • Dying To Live Again
  • Into The Black
  • Deliverance Lost
  • Sacrifice
  • Brightest Star
  • Closer To Your Fall
  • Shadows Kill Twice
  • Desease In Disguise
  • Tides Of Blood
  • Alchemy Of Souls
  • You Came To Me (Piano Version)

Info:

VÖ:  06.11.2020

Label:  Frontiers Records


Video:

Bewertung:

Autor:  Angel

 

Bewertung:  8,5 / 10 



Wer von den Spaniern vorher noch nichts gehört haben sollte, obwohl dies schon ihr viertes Album ist, befindet sich in guter Gesellschaft, leider. Sie sind auch still und heimlich an mir vorbei gegangen. Man kann den Eindruck gewinnen, das sie einen kräftigen Schub bekamen, als Richie Blackmore ihren Sänger für sich entdeckte. Was bei seiner Knallerstimme allerdings auch kein Wunder ist.

 

Blackmore bezeichnet seine Stimme als  "eine Kreuzung zwischen Ronnie James Dio und Freddie Mercury",  was man durchaus nachvollziehen kann. Auch andere Bands haben seine außergewöhnliche Stimme für sich entdeckt, so hat er schon für Vandenberg und CoreLeoni gesungen. Bei CoreLeoni hatte man das Gefühl Steve Lee von Gotthard sei wieder da. Zudem CoreLeoni vom Gitarristen Gotthard`s gegründet würde und somit alte Gotthard Songs neu aufgelegt hat. Aber nicht nur Ronnie Romero ist ein erstklassiger Musiker, auch alle anderen brauchen sich hinter niemanden zu verstecken. Die da wären:

 

Bandmitglieder:

Gesang – Ronnie Romero

Gitarre – Tony Hernando

Schlagzeug – Jo Nunez

Bass – Dani Criado

 

Der erste Song ist schon mal ein gekonnter Opener, hier geht es direkt mit Speed los. Gitarrist Tony Hernado sagte zu diesem Song, er sei dazu gedacht Hoffnung in diese, für alle schweren Zeiten zu bringen. Ich hoffe, das er es schafft, viele damit anzusprechen. Es ist auf jedenfall eine klasse Melodic Metal Nummer. Bei „Deliverance Lost“ bin ich ein wenig zwiegespalten, es ist ein toller Song keine Frage, allerdings singt Romero hier eine Nuance tiefer, was für mich nicht mehr ganz so stimmig ist.

 

Mit „Closer To Your Fall“ kommt ein schön ruhiger und beschaulicher Song daher. Mit super Hooklines von Tony Hernado. Auch ist hier der Drumstil nicht ganz so speedy wie bei den anderen Songs. Und wer meint bei den meisten Songs hören sich die Drums an wie bei Firewind, der möge recht haben. Denn Jo Nunez hat vorher bei Firewind gespielt.

 

Und dann kommt „ Shadows Kill Twice“. Im ersten Moment meint man, nanu falsche Platte erwischt?! Es fängt mit sehr ruhigen Piano und Gitarrensound an, nach einigen Momenten geht es aber dann wieder wie gewohnt los und man kann beruhigt aufatmen. Hier sind die Umbrüche meisterlich umgesetzt und das Gitarrenspiel von Tony Hernando ist klasse gespielt.

 

Das Album ist ein toll gemachtes Metal/ Melodic Rock Album , hier ist jeder Musiker ein Meister für sich und das kann man auch deutlich hören. Wer Masterplan, Allen/ Lande und ähnliches mag, und dem weihnachtlichen Kuschelrock entfliehen möchte, ist hier mehr als gut aufgehoben.

 

In diesem Sinne, Olè und Feliz Navidat!!

 



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